Ich war mal Unternehmer. Derzeit bin ich es nicht, aber irgendwann werde ich es wieder sein. Nach einem kleinen Exit habe ich mich für ein Angestelltenverhältnis entschieden, schlichtweg, weil unser erstes Kind unterwegs war (und zum Zeitpunkt dieses Artikels ist das Zweite unterwegs).
Aber nun zum Punkt: Als Unternehmer kam ich einige male in den Genuss des Prozesses der Namensfindung. Und was ich daraus gelernt habe, ist – dass dem zu viel Beachtung geschenkt wird.
Also gibt es gar keine große Story zum Namen. Ich habe etwa 1 Stunde überlegt, wie das Wohnprojekt heißen soll, da es ja christlich geprägt sein wird. Aber ich wollte kein ‚Wohnhaus für Jesus‘ oder ‚Jüngerschaftsgebäude‘ oder was auch immer haben, das Leute abschreckt, die nicht in der Christenbubble schweben.
Ein paar Kerngedanken waren:
- Glaubwürdigkeit gefällt allen – egal ob gläubig oder nicht – als Wort und als deskriptiver Charakterzug.
- Die Gläubigen sind ihres Glaubens auch würdig.
- Es geht sowohl in der ‚Bubble‘, als auch bei diesem Gemeinschaftswohnprojekt aufrichtig und glaubwürdig zu. Warum das Kind nicht beim Namen nennen.
© wohnprojekt glaub✚würdig [wgw]